Haltet den Dieb!Während der vergangenen Freitagnacht rissen die blinkenden Lichter der Polizeiwagen ein blaues Stakkato durch die Dunkelheit der ruhigen Nachbarschaft im Süden Berlins. Ein Einbruchsversuch in einem namhaften tempelhofer Autohaus hatte unsere Freunde und Helfer ausrücken lassen – doch sie waren längst nicht die ersten am Tatort! Thomas N., Alarmfahrer der AMZ, war bereits elf Minuten nach Eingang des Signals in der Alarmzentrale im besagten Ladengeschäft zur Stelle – eine Rekordzeit für eine Strecke von rund 15km mitten durch das pulsierende Nachtleben von Berlin! „Nach 14 Jahren Berufserfahrung hat man seine Schleichwege“ winkt der ‚grüne Engel’ bescheiden ab. Nach seiner Ankunft hat der sachkundige Mitarbeiter sofort die Einbruchspuren festgestellt, das Objekt gesichert und die Polizei zur weiteren Ermittlung herbeigerufen, wodurch größerer Schaden verhindert werden konnte. „Bei einem Einbruch zählt jede Minute“, so Thomas N. weiter, trotzdem sei es wichtig, nicht „den Sheriff oder den Helden“ zu spielen, sondern sich präzise an die Alarmkette zu halten, auch um Beweisspuren nicht zu verunreinigen. Selbsternannte Rambos oder übermotivierte Berufsanfänger seien in dieser Branche falsch, findet Thomas N. Anstatt sich selbst in Gefahr zu bringen, ist akkurates Arbeiten und ein geschulter Umgang mit solchen Situationen das A und O. Fehlgeleiteter Übereifer dagegen gefährdet nicht nur den jeweiligen Mitarbeiter, sondern kann auch den Kunden immens Schaden. Deren Schutz steht für die Sicherheitsfirma an erster Stelle, was gleichzeitig aber auch bedeutet, sich nicht auf waghalsige Manöver einzulassen, sondern die Festnahme des Täters selbstverständlich der Polizei zu überlassen. „Wir gehen dem Alarm nach, prüfen den Vorfall, sichern das Objekt und verständigen die Behörden und Auftraggeber. In den meisten Fällen können wir durch unser Eingreifen größeren Schaden abwenden.“ Sei es dadurch, dass sie den Täter noch rechtzeitig stören, oder eben unbefugte Trittbrettfahrer daran hindern, das gewaltsam geöffnete Objekt zu betreten. „Unser Job endet dort, wo Polizeiarbeit anfängt. Aber wir tragen unseren Teil dazu bei, dass sie weniger zu tun hat!“ Ein wenig Stolz schwingt in seinen Worten mit, während Thomas N. geschäftig zurück in seinen Wagen steigt. Der nächste Alarm wird nicht lange auf sich warten lassen.
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